Montag, 13. November 2017

Kolumbien

Wie einige von euch vielleicht noch wissen, hatten wir in der vergangenen Woche am Donnerstag und Freitag frei.
Am Donnerstag war der "día de los difuntos", der auf einer Tradition der Ureinwohner basiert: vor der Kolonisierung durch die Spanier haben diese an diesem Tag die Überreste ihrer toten Familienmitglieder durch die Straßen getragen. Nachdem die Spanier diesen Brauch verboten haben, wurden stattdessen große Brote gebacken, die, ähnlich wie Lebkuchenmänner, die Form eines mumifizierten Menschen haben. Heute sind diese "Guaguas de pan" (man spricht es wuawas, das ist Quechua und bedeutet Kind) zwar kleiner, aber man isst sie immer noch und trinkt dazu "Colada morada", ein Getränk aus allen möglichen Zutaten, das immer unterschiedlich schmeckt. Insgesamt ist es meiner Ansicht nach nicht besonders lecker, aber wie gesagt, das hängt von der Zubereitung ab. Am Freitag war dann die Unabhängigkeit Cuencas (oder so). Wie praktisch, dass Ecuador mal eine Kolonie war und man deshalb alle paar Wochen einen freien Tag hat.
Am Donnerstag sind wir jedenfalls nach la paz gefahren und haben den darauffolgenden Freitag Kolumbien besucht. Es ist nicht besonders anders, allerdings ist die Währung eine andere, nämlich Pesos, und darum sind einige Dinge sehr viel günstiger,z.B. Essen.
Wir haben neben einem kleinen Ort auch eine Kirche besucht, und hier sind die Fotos:

Ich habe sogar den Papst getroffen, hehe
 

Es war zwar eiskalt, aber trotzdem lustig... :)
Am Samstag hatte meine Gastschwester Geburtstag, und wir haben einen entspannten Tag in der Nähe von la paz verbracht, wo es einen See und einen besonderen Wald gibt, den "bosque de los arrayanes". Er ähnelt wohl ein bisschen dem tropischen Regenwald (den ich übrigens auch bald kennenlernen werde), aber das Klima ist wesentlich angenehmer, und es gibt andere Tiere: in diesem Wald gibt es bspw. Wölfe.






Was noch?
Achso: ich wusste gar nicht, dass ich so gut Lügen/ Schauspielern/ wie-auch-immer-man-das-nennen-will kann.
Weil meine Schwester keine Geburtstagsparty hatte, haben eine Nachbarin, meine Mutter und ich eine Überraschungsparty organisiert, und ich hatte die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass meine Schwester sich etwas Hübsches anzieht. Sie hat mir tatsächlich geglaubt, dass eine Freundin uns beide auf eine Party eingeladen hat und sich tierisch erschrocken, als wir dann die Treppe runtergegangen sind und 25 Leute gemeinsam "Feliz cumpleaños!!!" gebrüllt haben (ich mich übrigens auch, und das, obwohl ich das wusste, aber das war einfach nur laut). Am darauffolgenden Samstag haben wir gemeinsam mit einigen Cousins bei den Großeltern geschlafen, und dieser verdammte Hund hat um 7:20 Uhr losgebellt, als wäre die Welt untergegangen.
 
Am Ende war dann fast nur noch Familie da


Mit anderen Worten: ich hatte das Wochenende über sehr viel Spaß, aber dafür sehr wenig Schlaf, upsala...
Liebe Grüße an alle, die das lesen,
Annika

Dienstag, 31. Oktober 2017

Die Altstadt Quitos

Am Freitag der vergangenen Woche habe ich (ich glaube das erste Mal in meinem Leben) die Schule geschwänzt, allerdings auf das sehr hartnäckige Drängen meiner Gastmutter (zählt das dann überhaupt richtig als schwänzen...?). In ihrem Kindergarten wurde nämlich Halloween gefeiert, und die Gelegenheit hat sie genutzt, um mich als Fotografin zu verwenden, mir ihre Schützlinge und das Haus zu zeigen und mir die Schminke in die Hand zu drücken. 
Der Kindergarten hier ist eigentlich kein richtiger Kindergarten, zumindest nicht nach dem System, das wir in Deutschland haben.
Selbst die zwei- bis sechsjährigen müssen hier bereits eine Uniform tragen (und zwar in gelb - uargh), die Kindergärtnerinnen werden, genauso wie die Lehrer an den Schulen, mit "profe" angesprochen, und es findet auch Unterricht statt, wenn auch eigentlich nur Sachunterricht und ein bisschen von allem.

Kostüme sind irgendwie überall die gleichen
Am Wochenende habe ich gemeinsam mit meiner Familie etwas nachgeholt, was bisher noch gefehlt hat: die koloniale Altstadt von Quito. Traurig, aber wahr: ich war bereits an der Küste, auf dem Cotopaxi und in Tulcán, habe das Zentrum meiner Heimatstadt aber erst am Samstag kennengelernt.
Ich habe ja bereits erwähnt, dass die Altstadt Quitos das erste Weltkulturerbe überhaupt ist, was sie meiner Meinung nach auch verdient hat. Im Gegensatz zu Deutschland sind die Gebäude hier alle original, was u.a. heißt, dass die Straßenzüge nicht von modernen Häusern unterbrochen werden.





Im Hintergrund sieht man das Wahrzeichen Quitos: la Virgen de El Panecillo
 Am Anfang sind wir einfach nur ein bisschen rumgelaufen, dann waren wir in einem Museum über Quitos Geschichte und haben später noch ein paar Kirchen besucht. Außerdem habe ich (wieder einmal) ein paar zusätzliche Tanten, Onkel und Cousins kennengelernt. Immer wenn ich glaube, langsam einen Überblick zu haben, kommt eine weitere Familie dazu; es ist eine einzige Katastrophe... 😓 
Abgesehen von meinen bisher vergeblichen Versuchen, die Namen meiner Großfamilie zu lernen, geht es mir gut.
Weil es hier ja keine Jahreszeiten gibt, bekomme ich vom deutschen Herbst glücklicherweise nichts mit, das Wetter bleibt eigentlich unverändert. Im Moment ist es allerdings sehr regnerisch, und hier bedeutet das, dass es "kalt" ist (ca. 13°C, aber hier ist das schon unterirdisch). Leider sind weder meine Klassenräume noch meine Schuluniform darauf ausgelegt, dass es auch mal kühl wird, weshalb die ganze Schule im Moment nur noch bibbert und mit wechselhaftem  Erfolg versucht, sich irgendwie aufzuwärmen. Naja, man gewöhnt sich daran, und die Lehrer drücken (zumindest teilweise) auch mal eine Auge zu, wenn unter dem T-Shirt und der Jacke ein zusätzlicher Ärmel hervorlugt...
Heute hatte ich dann das erste Mal das (zweifelhafte) Vergnügen, meiner Klasse (die übrigens seit 5 Jahren Französischunterricht hat) beim Französisch Lesen und Sprechen zuzuhören. Ich meine, ich wusste schon vorher, dass die Mehrheit hier keinen Satz formulieren, geschweige denn aussprechen kann, aber ich hätte nicht gedacht, dass auch das Lesen so eine Katastrophe ist. 
Allen deutschen Schülern, die sich regelmäßig über die Inkompetenz der Lehrer aufregen, kann ich nur Folgendes sagen: egal, wie blöd sie euch manchmal vorkommen: sie sind trotz allem (meistens) noch besser als die guten Lehrer hier.
Ich vermute, man muss erst ein Bildungssystem wie das ecuadorianische kennen lernen, um das deutsche schätzen zu können, dabei bin ich immerhin auf einer privaten Schule, da sollte doch normalerweise ein gewisses Niveau zu erwarten sein.
Insgesamt merke ich erst hier, wie gut Deutschland organisiert ist, und das gilt von Bildung über Elektrizität bis hin zum Verkehr (aber Dinge wie Natur, Wetter, Mentalität, etc. werden immer hier besser und einladender sein, hehe) .
Kommenden Donnerstag und Freitag haben wir frei, weil so etwas ähnliches wie Halloween gefeiert wird, und ich werde wahrscheinlich mit meiner Familie wegfahren, wir wissen allerdings noch nicht, wohin.
Liebe Grüße in das widerlich kalte und nasse Deutschland, das aber immerhin in allen Gebäuden funktionierende Heizungen hat,
Annika

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Canoa

Eine weitere Woche ist vergangen, die ich erneut mit den anderen Austauschschülern am Strand verbracht habe. Es gibt allerdings ein paar Unterschiede: dieses Mal hatten wir keinen Spanischunterricht, sondern Programm, wir haben auch nicht in einem Luxushotel gewohnt (zumindest nicht in so einem wie letztes Mal in Mompiche), und wir konnten baden, was zumindest mein Freundeskreis ausgenutzt hat.
Am Dienstag ging es los: um 5:00 Uhr morgens musste ich aufstehen, um 6:00 Uhr fuhr der Bus von Quito aus, und um 15:30 Uhr sind wir angekommen. Am besten verstehe ich mich mit zwei deutschen Austauschschülerinnen aus Ambato, mit denen ich immer sehr viel Spaß habe, hehe (#Sarkasmus und so (ich mag das Zeichen, das sieht aus wie eine Waffel)).
Als wir nach der furchtbar ermüdenden Busfahrt in Portoviejo angekommen sind, durften wir auch erstmal nicht auf unsere Zimmer, weil alle Taschen und Koffer auf Alkohol und Drogen durchsucht wurden, und zwar sehr gründlich. 





Den Abend haben wir in einem Park verbracht, in dem es wirklich schöne Wasserspiele gibt. Am nächsten Tag habe ich dann endgültig zu schätzen gelernt, dass ich auf 3000 Metern Höhe wohne.
Am Mittwoch war nämlich ein Umzug in Portoviejo, bei dem die Austauschschüler mitlaufen mussten - und zwar mit einem vorgegebenen T-Shirt, langer Hose und dem Rotary-Blazer, der zwar schön ist, aber spätestens nach einer halben Stunde immer zu warm wird, selbst hier in Quito.
Portoviejo liegt eine halbe Stunde vom Strand entfernt und fast direkt auf dem Äquator - muss ich noch irgendetwas zur Hitze sagen? Also, bei 30°C hatten wir die "Ehre", drei Stunden in langen Klamotten herumzulaufen, und es war die Hölle. (Ich glaube, ich habe in diesen drei Stunden mehr Geld für Wasser ausgegeben, als in den 1 1/2 Monaten davor.)
Anschließend sind wir in das historische Museum bzw. Mausoleum gegangen und haben dort gegessen. Eine wirklich sehr schöne Eigenschaft der Museen hier ist, dass sie immer nur zwei bis drei Räume haben, das heißt man braucht maximal 20-30 Minuten, um alles zu sehen. 


Und so bekommt man Bananen in Ecuador serviert :)
Und dann sind wir endlich an den Strand gefahren. Ehrlich, ich liebe die Küste hier, die ist sooo schön... jeden Tag schwimmen, wobei das Meer übrigens wärmer ist als der Pool, und das, obwohl die Wellen sich durchaus sehen lassen können. Das ist schon ein bisschen absurd, aber auch cool, und es braucht wesentlich weniger Überwindung als in Europa, ins Wasser zu gehen.

Der Sonnenuntergang in Canoa
Die restliche Zeit war absolut entspannt: am Mittwoch sind wir zu einer Insel gefahren, die angeblich eine einzigartige Natur hat, auch wenn ich davon nicht besonders viel gemerkt habe, da wir nur mit einem Boot herumgefahren sind.





Ansonsten ist die "noche de talentos" (Nacht der Talente) vielleicht noch erwähnenswert: die Austauschschüler jedes Landes mussten etwas Typisches vorstellen. Für alle, die es interessiert: wir Deutschen haben das Fliegerlied gesungen (unfassbar kreativ und aufwendig) und waren damit noch nicht einmal die Langweiligsten; es war lustig, weil wir fast 30 Leute waren. Am besten fand ich den Japaner, der einen traditionellen Tanz vorgeführt hat, von dem ich auch ein Video habe, das ich auch gern weiterschicke, falls jemand das sehen möchte.
Weil am gleichen Tag eine Französin Geburtstag hatte, gab es dann auch noch einen Schokoladenkuchen, von dem am nächsten Tag etwa 20 Leute gekotzt haben. Glücklicherweise hatte ich nichts davon gegessen, denn die Ecuadorianer packen immer Ahornsirup oder so drüber, und das macht sowohl Geschmack als auch Konsistenz sehr unappetitlich.
Am Samstag ging es zurück, und während der Großteil der anderen bei KFC gegessen hat, bin ich auf die andere Straßenseite gegangen, um Obst zu kaufen. Leute, ihr glaubt gar nicht, wie billig das hier ist! Mal abgesehen davon, dass die tropischen Früchte von Ananas bis zu Mandarinen hier einfach besser schmecken als in Deutschland, habe ich für 2 Mangos und 5 Mandarinen 1 US-$ bezahlt. Das werde ich während meiner Zeit hier jedenfalls voll ausnutzen, zumal die Mangos angeblich immer noch nicht reif sind... aha?
Am Sonntag sind wir mit Tanten und Cousins in einen Park gegangen, und ich hatte wieder einmal sehr viel Spaß mit meiner Familie. Man merkt erst so richtig, was für ein Glück man hat, wenn man die ganzen Horrorgeschichten über doofe Klassenkameraden oder Familien , die den ganzen Tag vorm Fernseher verbringen und nie etwas unternehmen, hört...
Liebe Grüße ins verregnete Deutschland, ich wünsche euch allen wunderschöne Ferien und entschuldige mich für alle Rechtschreib- und Grammatikfehler,
Annika

Montag, 16. Oktober 2017

Mompiche

Als erstes muss ich mich entschuldigen, dass ich so lange nichts mehr geschrieben habe, aber unser WLAN war bis gestern kaputt und spinnt immer noch rum.
Ich stelle diesem längst überfälligen Blogbeitrag ein paar Fotos voraus:




Also, wie man vielleicht sehen kann, habe ich die vorletzte Woche gemeinsam mit den anderen Austauschschülern, die in diesem Jahr mit Rotary in Ecuador sind, in Mompiche verbracht.
Mompiche ist, zumindest in Ecuador, ein bekannter Ort an der Küste, das heißt, normalerweise hat man durchgehend Sonnenschein. Das war bei uns nicht der Fall, der Himmel war mit wenigen Ausnahmen bewölkt, aber da wir keinen Regen hatten, war das kein Problem, zumal es trotzdem etwas mehr als 25°C warm war.
Der Ort ist vor allem für sein Hotel bekannt, und das ist auch echt beeindruckend und einfach nur pure Entspannung; die einzigen beiden Nachteile sind, dass man erstens nicht im Meer schwimmen kann, denn da kommt ein Fluss an, deshalb wäre es zu gefährlich. Wir sind stattdessen zwei Mal mit einem Boot zu einer vorgelagerten Insel gefahren, um zu schwimmen. Der zweite Nachteil ist, dass es für mehr als eine Woche unfassbar langweilig ist, glaube ich, denn es gibt einfach keine Kultur in dem Ort. Aber da wir ja nur vier Nächte in Mompiche verbracht haben, war das ebenfalls kein Problem.
Offiziell war es eine Reise, um Spanisch zu lernen, aber ich habe in den Kursen, die wir jeden Vormittag etwa 4 Stunden hatten, nichts gelernt (mal ganz ehrlich, nach einem Monat hier weiß man normalerweise, dass es Artikel gibt und welche das sind, die muss man nicht noch 2 Stunden lernen). Also, die Kurse waren vollkommen sinnlos, aber die waren auch nicht das Wichtigste, schließlich waren wir mit ca. 100 Leuten aus der ganzen Welt dort. Man erzählt, vergleicht und lacht viel über die Erfahrungen, die bei allen irgendwie die gleichen und trotzdem vollkommen unterschiedlich sind. Es ist so eine Wohltat, nach einem Monat lückenhafter Verständigung alles verstehen und sagen zu können, das kann man sich nicht vorstellen. Wir sind viele Leute aus Deutschland, etwa 30, dazu kommen die aus der Schweiz und Österreich, die ebenfalls Deutsch sprechen und verstehen.

 

Von den Zimmern hat man einen wirklich wunderschönen Blick direkt aufs Meer, den ich sehr genossen habe, genauso wie das abendliche Spazierengehen am Strand
Womit wir wieder einmal bei der Natur wären. Wir hatten von Quito aus eine achtstündige Anfahrt (was vergleichsweise im Mittelfeld war) und haben auf der Busfahrt wieder einmal eine wunderschöne und abwechslungsreiche Umwelt erleben dürfen, die nach einer Stunde schon wieder eine ganz andere ist. Ich schätze, Folgendes müsst ihr euch noch sehr häufig von mir anhören: 
Ecuador ist ein wunderschönes Land, das sich auch als Urlaubsziel ganz sicher lohnt!!!

Der Strand in Mompiche
Selbst furchtbar lange Busfahrten haben hier ihren Reiz
Am Freitag sind wir zurückgekommen, und das Wochenende habe ich mit meiner Familie verbracht. 
Am Montag war hier einer der Nationalfeiertage: die Unabhängigkeit Guayaquils. Wir sind nach Mindo gefahren, das ist ein kleiner, wirklich niedlicher Ort 1-2 Stunden von Quito entfernt. Ich habe die erste frische Kokosmilch meines Lebens getrunken, das erste Mal Kolibris in freier Wildbahn gesehen (ich habe mich dermaßen erschrocken, als einer plötzlich vor meinem Gesicht rumgeschwirrt ist) und wieder einmal sehr viel Spaß gehabt. 
Ansonsten war die Woche eigentlich normal: ich habe mich gemeinsam mit meinen Freunden über die wirklich unfassbar unfähige Mathe- und Physiklehrerin aufgeregt, bin am Mittwoch eine halbe Stunde zu spät zum Orchester gekommen, das aber noch lange nicht angefangen hatte und habe einen weiteren Film auf Spanisch geschaut (danach bin ich immer so fertig, dass ich direkt ins Bett gehen könnte).
Am Samstag war ich dann wieder einmal in einer katholischen Andacht für einen unbekannten Onkel. Der Padre hat in seiner Predigt 47 Mal das Wort "verdad?" (=stimmt´s?) am Ende seines Satzes verwendet, insofern war es dann doch ganz lustig, auch wenn ich mich ansonsten zu Tode gelangweilt habe. Anschließend sind wir zu unseren Großeltern gefahren und ich bin mit meinem Cousin zum Treffen einer evangelischen Kirche gegangen (ich weiß immer noch nicht so richtig, warum), das eine einzige Party war: mindestens 100 Leute, alle singend und tanzend. Das Einzige, was zu einer "richtigen" Party gefehlt hat, war der Alkohol, hehe...
Am morgigen Dienstag bis Samstag geht es zu einer weiteren Reise entlang der "ruta de la sol", das sind unterschiedliche Strände, die sehr nahe beieinander liegen (und ich darf wieder einmal um 5:00 Uhr aufstehen, uärgh)...
Liebe Grüße, glücklicherweise vermisse ich bisher nur das deutsche Brot, den Regen und vernünftigen Käse,
Annika 

Freitag, 29. September 2017

Der erste Monat

Einen ganzen Monat bin ich nun schon hier: ich habe genug für ein ganzes Jahr erlebt und mich trotzdem erschrocken, als ich auf den Kalender geschaut habe. Die Zeit vergeht wie im Flug, jeden Tag gibt es etwas Unbekanntes zu sehen und ich lerne neue Menschen kennen. 
Am vergangenen Wochenende waren wir, wie ja bereits im letzten Eintrag erwähnt, in la paz (zur Erinnerung: der Ort mit der Tropfsteinhöhle), dieses Mal allerdings mit der ganzen Großfamilie: etwa 100 Personen, davon 14 Cousinen und Cousins. Immerhin diese Namen kann ich jetzt... :) 
Wir hatten viel Spaß zusammen, denn den Jugendlichen hier ist einfach nichts peinlich, wie mir bei der Gelegenheit aufgefallen ist. Ich verstehe mich eigentlich mit allen gut, soweit man das nach einem Wochenende beurteilen kann. 
Und am Dienstag war dann auch schon der día de la bandera, für den wir so fleißig das Marschieren geübt haben.
Ich habe jetzt auch endlich verstanden, was man da macht: als erstes kommen 27 Schüler mit der ecuadorianischen Fahne (an Besenstielen. Sehr seriös... 😁) und stellen sich an den Rand, dann kommen die ganzen Schüler aus den jüngeren Jahrgängen an die rechte und linke Seite und anschließend die aus dem primero y segundo de B.G.U., auf Deutsch die EF und Q1 nach hinten, natürlich schön in Reihen und nach Größe und Geschlecht sortiert (kleiner Fakt am Rande: es gibt auf der ganzen Schule genau zwei Mädchen, die größer sind als ich, höhö). Anschließend werden die National- und die Schulhymne gesungen, die ich inzwischen tatsächlich auswendig gelernt habe, und als nächstes kommen die "normalen" Schüler aus dem Abschlussjahrgang, gefolgt von den drei besten SchülerInnen aus dem Jahrgang: die beste Schülerin trägt die Fahne Ecuadors, diese allerdings mit einer richtigen Fahnenstange, nicht mit Besenstiel, die zweite trägt die Quitos und die dritte die der Schule. 
Und dann beginnt der Teil, der 1 1/2 Stunden dauert, bei dem sich alle die Beine in den Bauch stehen und sich zu Tode langweilen: Jeder Abschlussschüler marschiert einzeln zur Fahne, küsst sie (ich glaube, ich habe ein bisschen zu auffällig ungläubig geschaut) und sagt ein paar Sätze, in denen er schwört, Ecuador zu schützen und zu verteidigen. Die ersten drei Male ist das noch lustig und irgendwie absurd, aber danach ist es einfach nur noch anstrengend, zumal sich die Musik alle 5 Minuten wiederholt.
Ich freunde mich immer mehr mit ein paar Jungs aus meiner Klasse an, die sind einfach lustiger als die Mädchen, und ich habe heute das zweite Mal mit meiner Schwester deutsche Weihnachtsplätzchen gebacken.
Ansonsten ist diese Woche nicht besonders viel passiert, und deshalb erzähle ich euch einfach noch ein paar allgemeine Dinge, die hier ganz anders sind als in Deutschland:
Da wäre zunächst einmal der Verkehr, der hier ein einziges Chaos ist. Das wichtigste Verkehrsmittel ist die Hupe, die im Dauereinsatz ist. Rechts vor links ist mehr ein Witz als eine Regel, genauso wie rote Ampeln, man fährt einfach los, wenn es einem gerade passt, zumindest hier in Quito. Für andere Orte kann ich nicht sprechen, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass es dort anders ist. 
Durch den Verkehr, der hier morgens wirklich unfassbar ist, kommt auch der Smog, der sich aber mittags meistens verzogen hat.
Etwas, das ich in Deutschland sehr vermissen werde, sind die vendedores y artistas de la calle, die Straßenverkäufer und -künstler, die wahrscheinlich der Hauptgrund sind, warum ich Ecuador so günstig finde. Wenn du an einer Kreuzung stehst kommt garantiert jemand an deinem Auto vorbei, der Wasser, Kekse, Eis, Haarspangen und diesen ganzen Kleinkram für 50 cent verkauft. Wenn du Glück hast, bekommst du Zigaretten für 1,50$, aber normalerweise sind es 2$. Die Straßenkünstler stehen hier an jeder Straße: an roten Ampeln jonglieren sie, turnen oder spucken Feuer und gehen anschließend herum, um Geld einzusammeln.

Noch eine Sache, die ich ganz furchtbar vermissen werde: frische Mango

Vendedores de la calle, die hier Ofenkartoffeln verkaufen
Am Montag geht es für 5 Tage an den Strand: ich treffe mich mit allen anderen Rotary-Austauschschülern in Ecuador, und wir haben einen Sprachkurs (wobei ich ehrlich gesagt nicht glaube, dass ich den besonders nötig habe, denn mein Spanisch funktioniert inzwischen gut genug, um auch schwierigere Dialoge zu verstehen) und lernen uns einfach ein bisschen kennen.
Bis dann und liebe Grüße nach Deutschland und in die ganze Welt,
Annika

Donnerstag, 21. September 2017

Gottesdienst und Marschieren

Also, wenn alle katholischen Kirchen so sind, wie die, in der wir am Sonntag waren, ist mir diese Konfession irgendwie lieber. Das ist nämlich kein Gottesdienst, das ist eine einzige Riesenparty (jedenfalls von der Stimmung her...), allerdings hat mich meine Cousine schon darüber aufgeklärt, dass das ganz sicher nicht immer so ist und vom "Padre" abhängt. Dieser war jedenfalls ziemlich entspannt: die ersten paar Minuten seiner Predigt - wobei ich mir nicht sicher bin, ob man das wirklich als solche bezeichnen kann - hat er sich nach dem Befinden erkundigt ("Und es ist auch wirklich nicht zu kalt...?"), worauf die Gemeinde ihm im Kollektiv antwortete. Der Lauteste bekam dann eine Antwort und eine neue Frage. Der Padre hat bestimmt 20 Minuten geredet und etwa 5 davon gepredigt. Ich habe bis jetzt nicht verstanden, wozu man 11 (ich habe dreimal nachgezählt!) Messdiener braucht, aber auch das variiert wohl, denn es werden einfach alle genommen, die sich melden. Die Kirche, die zwar kleiner als St. Marien in Lemgo ist, aber trotzdem noch groß, war so gut besucht, dass überall an den Seiten noch Leute stehen mussten - das ist hier anders, denn normalerweise geht man jeden Sonntag in die Kirche. Irgendwie haben alle gute Laune, die kommt aber auch von selbst, wenn man bei allen Liedern mitklatscht. Ich kam mir ein bisschen bescheuert vor, aber was soll's, mir gefällt diese Mentalität eindeutig besser als die deutsche.

Im Hintergrund einige Messdiener, der Rest sitzt rechts außerhalb des Fotos :)
Kommen wir zum nächsten Punkt: das Marschieren. 
Tja, Leute, ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das jetzt besser kann als ihr, ich mache das nämlich seit drei Wochen jeden Mittwoch und Donnerstag zwei Stunden, inzwischen noch mehr, denn am nächsten Dienstag ist der día de la bandera, der "Tag der Fahne", bei dem man auf die Fahne schwört, Ecuador zu beschützen (oder so ähnlich). Nach 2 Stunden Marschieren ist man echt fertig, man glaubt gar nicht, wie anstrengend das ist, 2 Stunden mehr oder weniger auf der Stelle zu gehen.

Meine sich ausruhende Klasse... natürlich mit Schuluniform
Patriotismus wird hier insgesamt um einiges mehr geschätzt und gefördert als in Deutschland: jeden Montag nehmen die "minutos cívicos" eine halbe Stunde in Anspruch. 
Man stellt sich wunderschön in Reihen auf, rechts die Jungen, links die Mädchen, und dann wird erst die Nationalhymne gesungen (natürlich mit der Hand auf dem Herz), dann die Schulhymne, und dann redet der Schulleiter noch über Werte und Moralvorstellungen. 



Die Hymne ist hier bei den Jungendlichen allgemein verhasst, denn man wird ja dazu gezwungen, sie ständig zu singen, während man in der Sonne steht, die einem direkt in die Augen scheint. Die Schulhymne kann ich persönlich echt nicht ernstnehmen, dafür erinnert die mich viel zu sehr an Jahrmarktsmusik. Da bin ich allerdings nicht die einzige, auch wenn meine Mitschüler ein anderes Problem haben: offensichtlich ergibt der Text überhaupt keinen Sinn, das merke ich allerdings nicht. Bis Dienstag muss ich beide Hymnen auswendig können... (Nicht schön. Es ist echt schwer, einen Text auswendig zu lernen, den man nicht versteht.) Im Zweifelsfall bewege ich einfach irgendwie die Lippen, aber da ich das Ganze noch etwa 40 Mal (wie gesagt, jede Woche Montag) brauchen werde, lohnt es sich vermutlich wirklich, sich einmal anzustrengen.

An 3 Tagen trägt man den Rock...
...an den anderen die wirklich unglaublich hässliche Sportuniform
Eine weitere Sache, über die ich mich sehr freue: ich spiele jetzt zwei Mal pro Woche im Orchester des Conservatorio Nacional de Música de Ecuador. Das Orchester ist zwar nicht besonders gut, aber wir sind sechs Bratschen, und auch hier ist das einfach die sympathischste der Stimmgruppen😊. Ansonsten gibt es zwar nur fünf Celli, dafür aber genauso viele Klarinetten und Trompeten... keine Ahnung, was die die ganze Zeit machen. Morgen geht es wieder einmal nach La Paz, den ersten Ort, den ich hier in Ecuador richtig kennengelernt habe, dieses Mal aber mit der Großfamilie, auch der aus Quito.


Zusammengefasst: meine Spanischkenntnisse verbessern sich mit jedem Tag ein bisschen mehr, ich beginne langsam, aber sicher, die Kultur und Mentalität zu durchschauen und organisiere mein Leben hier.
Bis dann und liebe Grüße aus Ecuador, ich vermisse das schlechte Wetter überhaupt gar nicht,
Annika

Dienstag, 12. September 2017

Erster Schultag & Co.

Wie bereits erwähnt, geht Familie hier über alles, und deshalb feiert man auch alle Geburtstage mit der Familie. Und tada!, den ersten Geburtstag habe ich erfolgreich hinter mich gebracht! Und zwar den von meiner superlieben Gastmutter Shesy, die sich eine Besteigung des Cotopaxis gewünscht hat. Mit 5897 m ist dieser der höchste noch aktive Vulkan in Ecuador und einer der höchsten Vulkane der Erde (nur zum Vergleich, der höchste Berg Deutschlands, die Zugspitze, ist 2962 m hoch, aber das ist hier gar nichts, und wenn man das erzählt, wird man ausgelacht). Man kann bis zu 5000 m hoch und das ist soooo verdammt anstrengend! Trotzdem, gemeinsam mit meinem Gastvater und meiner Cousine Flor habe ich es bis nach "ganz oben" geschafft - immerhin bis zum Gletscher, der im Moment nur ganz klein ist, denn der Cotopaxi ist 2015 das letzte Mal ausgebrochen. Deshalb ist das Gestein auch noch warm. Und ganz ehrlich: es ist einfach nur komisch, wenn man neben sich einen Gletscher hat, dann einen Stein in die Hand nimmt und der warm ist. Komisch und ein bisschen gruselig, aber es lohnt sich. 

Mit meiner Cousine Flor auf dem Gletscher

Bevor Marco uns eingeholt hat, haben wir uns zu viert an den Aufstieg gemacht: mit meiner Gastschwester Anita, einem Freund der Familie, Ray, dessen Namen ich leider immer noch nicht richtig aussprechen kann, und mit der bereits erwähnten Cousine Flor. Zusammen haben wir Anitas ersten Schnee erlebt, viele (natürlich wunderschöne) Fotos gemacht und uns gegenseitig aufgewärmt, wenn einer mal wieder zum Eiszapfen geworden war. 



Versteht mich nicht falsch, es hat sich absolut gelohnt und wir hatten trotz allem viel Spaß, aber ganz ehrlich, der Aufstieg war die absolute Hölle, besonders ab 4500 m. Naja, dadurch habe ich meine gleichaltrige Familie zumindest schon richtig kennengelernt. Abends sind wir dann noch an einen See gefahren und haben den Cotopaxi während des Sonnenuntergangs erlebt, was einfach nur wunderschön war. Also, auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Ecuador lohnt sich als Reiseziel.

Der Cotopaxi während des Sonnenunterganges
Die beste Gastfamilie auf der ganzen Welt


Kommen wir zum nächsten Punkt, der wohl einer der wichtigsten meines Auslandsjahrs werden wird: die Schule!
Jupp, am Montag hatte ich meinen ersten Schultag (in wunderschöner Schuluniform natürlich), und zumindest in den Englischstunden verstehe ich alles. Nein, im Ernst, mein Spanisch funktioniert mit meinen Mitschülern ganz gut, auch wenn es bei den Lehrern noch ein bisschen zu wünschen übrig lässt, aber die sprechen auch extrem schnell... :(
Das Schulsystem ist hier anders: man muss sich nach jedem Schuljahr neu anmelden und die Schule hier ist einfach nur teuer, man bezahlt nämlich Schulgeld. An meiner Schule sind das 300$, dazu kommt noch die Schuluniform, die ich aber größtenteils aus zweiter Hand habe, und die ganzen importierten Bücher. Im großen und ganzen ist Ecuador wirklich ein billiges Land, aber hin und wieder kommt dann dieser Punkt, wo einem der Mund aufklappt. Es mag ja sein, dass das importierte Englischbuch das beste von allen ist, aber ganz ehrlich, 200$ sind einfach nur übertrieben, zumal die Ecuadorianer Englisch sowieso nicht aussprechen können, zumindest zu 90%. Die Bildung ist hier mit Abstand schlechter, als in Deutschland und trotz des auf den ersten Blick extrem strengen Systems ist die Schule hier superentspannt.
Hier ein paar Beispiele:
  • man spricht die Lehrer mit "Profe" und dem Vornamen an, wenn man die-/denjenigen mag, auch gerne mit Verniedlichung.
  • Melden wird überbewertet.
  • klar, offiziell sind Handys verboten, aber die liegen überall auf den Tischen, und es macht nichts, wenn es mal im Unterricht klingelt, deshalb passiert das auch ständig.
  • es kommt schon mal vor, dass drei Lehrer hintereinander nicht erscheinen, das kümmert aber niemanden.
  • Unterricht bedeutet nicht Lernen, sondern vor allem Austausch von allem möglichen Mist .
Trotzdem, in bestimmten Dingen wird Disziplin gefordert:
  • wenn du deine Schuluniform nicht trägst, wirst du nach Hause geschickt, um dich umzuziehen, außer du hast eine Entschuldigung mit Begründung der Eltern dabei.
  • wenn du eine zusätzliche Jacke trägst, wird die einkassiert, und du kannst sie dir am Ende des Semesters wieder abholen (kurze Anmerkung: in diesen Klassenräumen ist es unglaublich kalt, und man friert sich jedes Mal den Arsch ab).
  • es kommt schon mal vor, dass der "Inspector", den es hier tatsächlich gibt, dich auffordert, die Sportjacke zu öffnen, um zu schauen, ob du wirklich nur das korrekte T-Shirt darunter trägst.
Meiner Meinung nach hat eine Schuluniform mehr Vor- als Nachteile, denn man gehört irgendwie direkt zur Gruppe dazu. Außerdem kann man sich nicht durch seine Kleidung hervorheben. Klassifizierung findet zwar trotzdem statt, aber es dauert länger, die Menschen einzuschätzen, das geht nicht in 5 Minuten, sondern da braucht man schon mal eine Woche für. An den Tagen, an denen du Sport hast, musst/ darfst du in Jogginghose zur Schule gehen, ohne dass dich jemand dafür verurteilt, denn das ist ja Pflicht :)
Ich habe eine zum Teil sehr lustige Klasse, in der ich total lieb aufgenommen wurde. Meine Pausen verbringe ich normalerweise mit vier Mädchen, die mir gerne alle unbekannten Vokabeln erklären und mindestens genauso gerne Witze auf Kosten der Deutschen machen, im Unterricht erklärt mir die Jungsreihe hinter mir und den anderen Mädchen superlieb alle Zusammenhänge (oder schreibt auch mal ab, wenn der Lehrer mal wieder zu schnell oder sie zu langsam waren).
Den Spruch "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen" gibt es hier nicht. Wenn der Lehrer das erste Mal fragt, ob man mit der Aufgabe fertig ist, fängt man vielleicht mal mit der Überschrift an, aber auch nur, wenn man denjenigen mag. Klar, es gibt Ausnahmen, aber die sind sehr, sehr selten.
Zusammengefasst ist die Schule hier der Ort, an dem man seine Freunde trifft, nicht mehr, nicht weniger. Dafür machen hier aber alle ihre Hausaufgaben... außer mir, wenn ich mal wieder nicht verstanden habe, dass wir Hausaufgaben aufhaben. Inzwischen frage ich immer nach, ob und was wir machen sollen, aber es hat  etwa vier Tage gedauert, bis ich mir das angewöhnt hatte. Glücklicherweise sind meine Noten hier ja vollkommen irrelevant.
Tja, und am Freitag war ich dann auf der ersten richtigen Party meines Lebens. Es war... spannend? Interessant? Das ist ganz sicher nicht meins, aber meine Gastschwester hat mit mir ausgehandelt, dass ich mitkomme, wenn sie auf Partys geht... Glücklicherweise ist sie auch keine extreme Partygängerin, nur alle ein bis zwei Monate mal, und das ist hier extrem selten. Ich schätze, daran muss ich mich gewöhnen. 
Also, die ersten zwei Wochen habe ich glücklich und gesund hinter mich gebracht, ich gewöhne mich an das Leben hier, kenne schon die ersten Beleidigungen (wie gesagt, ich sitze direkt vor der Jungsreihe) und finde mich auch in der Schule gut zurecht.
Alles so, wie es sein soll!
Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal,
Annika

Distrikttour

Wieder einmal sind ein paar Wochen vergangen, in denen ich viel erlebt habe: ich war mit den anderen Austauschschülern auf Distrikt- bzw Ec...